“Närrische Weinwanderung” Die Geschichte des Buchholzer Weinbaus, …. wie es wirklich war

Am diesjährigen “Bunten Abend” verloren die Schloßhexen im Rahmen des Abendprogramms “Wetten, dass!” ihre Saalwette. Daraufhin versprachen die Schloßhexen eine Weinwanderung zu Gunsten des Kindergartens Spatzennest zu organisieren. Nach zahlreichen Abenden der Planung und Organisation war es dann am 15.09.2012 endlich soweit. Es trafen sich an einem bis dato noch regnerischen Samstagmorgen insgesamt 74 Teilnehmer beim Weingut Moosmann. Dort wurde eine Kellerführung geboten und die Teilnehmer konnten durch Georg Moosmann allerlei Wissenswertes über die Wein- und Sektherstellung erfahren. Zu einem Winzersekt reichte das Hotel-Restaurant Hirschenstube Häppchen mit verschiedenen Fischvariationen.

Vom Weingut Mossmann aus und bei immer freundlicheren Wetteraussichten wurde die Teilnehmergruppe von Vogt Michael Fakler und zwei weiteren Hexenmitgliedern zunächst am Weinberg entlang Richtung Sexau geführt. Unterwegs traf die Gruppe auf eine Ausgrabungsstelle des Regierungspräsidiums Freiburg. Emsige “Mitarbeiter” legten mit Spaten und Pinsel ein Skelett frei, das mit seiner knöchernen Hand eine Flasche Buchholzer Wein festhielt. Insofern sei belegt, das es den Weinbau in Buchholz bereits schon vor mehreren Millionen Jahren gegeben haben muss.

Von der Ausgrabungsstelle wurde die Gruppe dann zum Hundesportverein nach Sexau geführt. Dort wurde sie von einer Abordnung des Musikvereins Buchholz mit dem Hexenmarsch begrüßt. Das Weingut Franz-Xaver kredenzte seine Weine die von Kellermeister Daniel Hank vorgestellt wurden und das Restaurant Pierrot reichte dazu eine schmackhafte Kürbiscremesuppe.

Nach dieser Stärkung machte man sich sodann an den steilen Aufstieg zum Wachtbühl. Bei der “Ausreise” aus dem badischen Sexau und der “Einreise” in das vorderösterreichische Buchholz erhielten die Teilnehmer von einem “Grenzposten” eine Passierschein. Beim Rebhäusle am Wachtbühl reichte die Bäckerei Zimmermann verschiedene Brotvariationen mit selbstgemachtem Pesto. Aus dem Keller der Winzergenossenschaft Buchholz wurden dazu Weine gereicht.

Beim Aufstieg zum “Buchholzer Kandel” wurde die Gruppe von Julius Cäsar begrüßt, der auch nur voll des Lobes über den Buchholzer Weinbau war und er sich eigentlich gerne hier niedergelassen hätte, aber die Buchholzer Bevölkerung war ihm dann doch zu aufständisch und so nahm er den guten Buchholzer Wein mit ins Alte Rom. Auf dem “Kandel” angekommen servierte der Förderverein des Kindergartens Spatzennest den hungrigen Wandersleuten verschiedene Antipasti und Fingerfood zur Stärkung. Berthold Nopper vom gleichnamigen Weingut stellte dazu seine Weine vor.

In fröhlicher Stimmung und bei nun herrlichstem Spätsommerwetter machten sich die Teilnehmer dann auf die letzte Etappe der Wanderung. Am Hexenplatz im Rebberg, wo jedes Jahr der Maihock stattfindet, wurde eine neuartige Erfindung vorgestellt. Diese Erfindung soll den Kellermeister im Weingut ersetzen. Mit dem “Multitree” fließt der Wein direkt aus dem Rebstock und gleichzeitig kann man noch Erdbeeren am Baum abpflücken.

Nach so viel humoriger Kost steuerten die Teilnehmer schließlich als letzte Station das Weingut Hechinger an. Auch dort wurden aus dem Weinkeller Kostproben gereicht und durch das Gasthaus “Zur Straußi” gab es zum gelungenen Tagesabschluss Schäufele mit Kartoffelsalat.

Auf diesem Wege möchten sich die Buchholzer Schloßhexen nochmals ganz herzlich bei allen teilnehmenden Weingütern und Gasthäusern bedanken. Ohne die Mithilfe und die großzügigen Spenden, hätte solch eine Veranstaltung höchstwahrscheinlich nicht stattfinden können.

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